Freitag, 29. Juni 2007
Kritisches Blog
Ein Blog mit kritischen Aussagen zu den Web2.0-startups der US-Immobilienszene.
http://realestate20.wordpress.com/

Neben technischen Fragen werden folgende Kritikpunkte aufgelistet:
trulia -->siehe auch hier
Trulia braucht die *Listings* der Maklerbüros. Bringt der Makler sich dadurch in Abhängigkeit ?
Oder, wie es ein Kommentierender formulierte:
"As soon as brokers hooked on Trulia crack the price of the drug will go up." Nachtigall, ick hör´ Dir trapsen. ;)

Zillow -->siehe auch hier
Das "Spannen" nach des Nachbars Haus, bzw. nach Kaufpreisen, die in den Sprachgebrauch eingegangenen sog. "Zestimates", ist natürlich ein Marketing-Hit. Einreden gibt es gegen die tatsächliche(!) Möglichkeit, vergleichbare Preise vorzustellen: die geringe Datenmenge und nicht vergleichbare Merkmale machen "Preisvergleiche" zweifelhaft.

Redfin -->siehe auch demnächst ;)
Es wird gezweifelt, on *Redfin* in der Lage ist, profitabel zu arbeiten. Zu geringe Resonanz von anbietenden Verkäufern könnte die Kalkulation verhageln: wenige Angebote + geringe Margen = kein Gewinn.

Jetzt gibt der (anonyme) Bloggie offenbar auf. Schade. ;(

Demnächst: wie versprochen, meine Gedanken zu redfin

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Verkauf zweier Einfamilienhäuser
Wir haben für eine im bayrischen Raum befindliche Sparkasse 2 freistehende Einfamilienhäuser verkauft.

Schwierigkeiten lagen für dieses Kreditinstitut nicht nur in den ca. 500 km Entfernung. Sie hatten beide Einfamilienhäuser angesteigert, nachdem von ihnen ein Bauträger finanziert wurde, der nicht in der Lage war, das Bauprojekt, das ingesamt 5 Häuser umfaßte, fertigzustellen.

'Alm-Studio's Blog-Fotos Gegenstände' von Alm-Studio's Blog-Fotos
Nicht fertiggestellt heißt in diesem konkreten Fall, daß bei beiden Häuser noch etliche Baumaßnahmen über die nicht unüblichen Eigenleistungen in Form von Maler- und Fliesenlegerarbeiten hinaus zu erbringen waren. Volumen der Restarbeiten: wahrscheinlich 30 - 40.000 Euro.

Nun will ich nicht über die rechtlichen Schwrerigkeiten des sog. "steckengebliebenen Baus" referieren.
Nicht jeder Makler, nicht jedes Maklerbüro ist in der Lage, erschöpfend und professionell Aussagen über Bauzustand und Kosten für die weitere Fertigstellung zu geben.

Wir haben zwei Vermarktungsschienen gewählt:

a) der Verkauf direkt an Interessenten, die mit eigenem Konzept und selbst beauftragten Baunternehmen die Fertigstellung übernehmen,
b) das Einschaltung eines "Baubetreuers", der mit einem (seiner) Kunden die Fertigstellung auf dessen Rechnung durchführt.

Bei der Variante b) kommt das zur Geltung, was man auch als Selling Team bezeichnen könnte: der Einsatz mehrerer Fachleute (aus verschiedenen) Firmen, die in der Gesamtleistung für die Vermarktung Sorge tragen.
Ich halte recht viel von diesem Konzept. Natürlich schmälert dies den eigenen möglichen Umsatz aber ich bin glasklar dafür, Interessenten den bestmöglichen Service anzubieten: sie sollen sollen sich nicht mit minderguten Beratungsleistungen zufrieden geben.

Hierbei kommen dann externe Experten ins Boot, bspw. für Finan-zierungsfragen, Versicherung und auszführende Bauleistungen. Dies natürlich nur optional. Wir "vermitteln" keine Versicherungen o.ä. Leistungen - mir ist es am liebsten, wenn Kunden hier eigene Experten und Kontakte einsetzen.
Foto: http://alm-studio.at/

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