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Montag, 31. Dezember 2007
Web2.0 und Makler: Blog
derherold, 12:12h
Zu den viel zitierten Elementen von *Web2.0* gehören sog. Blogs.
Ein Blog - ein auf einer Website geführtes Journal/Tagebuch, ist für einen "Makler-Blogger" ein Medium zur Darstellung von Aspekten des (nicht nur) beruflichen Umfeldes und der Äußerung von Meinungen zu spezifischen Themengruppen.
Nun wurde von verschiedenen Experten und Teilnehmern der sog. Blogosphäre der Durchbruch sog. Corporate Blogs, d.h. von Firmen bzw. deren herauragenden Repräsentanten, herbeigeschrieben - auch wurde 2007 (in guter Hoffnung) zum Jahr des Immobilien-Blogs erklärt, doch schien - zumindest in Deutschland - dieses Wünschen und Wollen bei den herbeigeschriebenen Protagonisten so gar nicht auf offene Ohren zu stoßen.
Ein US-amerikanischer Immobilienmakler hat es mal wie folgt beschrieben:
"If this is the wave of the future, why isn’t anyone creating it?"
Anders formuliert: welchen Sinn kann ein Blog für ein Immobilienbüro haben ? Denn der Zeitaufwand, den man für das Betreiben und regelmäßige Schreiben benötigt, geht ja für das Tagesgeschäft verloren.
Oder doch nicht ?
Ein Blog - ein auf einer Website geführtes Journal/Tagebuch, ist für einen "Makler-Blogger" ein Medium zur Darstellung von Aspekten des (nicht nur) beruflichen Umfeldes und der Äußerung von Meinungen zu spezifischen Themengruppen.
Nun wurde von verschiedenen Experten und Teilnehmern der sog. Blogosphäre der Durchbruch sog. Corporate Blogs, d.h. von Firmen bzw. deren herauragenden Repräsentanten, herbeigeschrieben - auch wurde 2007 (in guter Hoffnung) zum Jahr des Immobilien-Blogs erklärt, doch schien - zumindest in Deutschland - dieses Wünschen und Wollen bei den herbeigeschriebenen Protagonisten so gar nicht auf offene Ohren zu stoßen.
Ein US-amerikanischer Immobilienmakler hat es mal wie folgt beschrieben:
"If this is the wave of the future, why isn’t anyone creating it?"
Anders formuliert: welchen Sinn kann ein Blog für ein Immobilienbüro haben ? Denn der Zeitaufwand, den man für das Betreiben und regelmäßige Schreiben benötigt, geht ja für das Tagesgeschäft verloren.
Oder doch nicht ?
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Freitag, 28. Dezember 2007
Verkäufer und Liebhaber
derherold, 19:12h
Sehr schöner Artikel im Spiegel (ursprünglich im HBR ?) über Dienstleistung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,525623,00.html
Ich bin zwar kein soo großer Fan der ewigen Beschwörung der "Servicewüste" und dem interviewten Zanetti könnte mit ein bißchen Argwohn auch Ausländerfeindlichkeit unterstellen - doch trifft er mit vielen Aussagen ins Schwarze.
Dienstleistung kann mehr - und Kundenbindung erreicht man durch eine Leistung, die Kunde als "besonders" wahrnimmt. Ich glaube zwar nicht, daß man vollständig auf hardselling verzichten kann, doch warum sollte man seinen Interessenten nicht ein einmaliges Dienstleistungserlebsnis verschaffen ?
Interessant finde ich nachwievor (und vorbildlich für Immobilienmakler ?) die Ausbildung und Einschwörung von Hotelkräfetn auf ihre Dienstleistungsqualität.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,525623,00.html
Ich bin zwar kein soo großer Fan der ewigen Beschwörung der "Servicewüste" und dem interviewten Zanetti könnte mit ein bißchen Argwohn auch Ausländerfeindlichkeit unterstellen - doch trifft er mit vielen Aussagen ins Schwarze.
Dienstleistung kann mehr - und Kundenbindung erreicht man durch eine Leistung, die Kunde als "besonders" wahrnimmt. Ich glaube zwar nicht, daß man vollständig auf hardselling verzichten kann, doch warum sollte man seinen Interessenten nicht ein einmaliges Dienstleistungserlebsnis verschaffen ?
Interessant finde ich nachwievor (und vorbildlich für Immobilienmakler ?) die Ausbildung und Einschwörung von Hotelkräfetn auf ihre Dienstleistungsqualität.
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Büro eines Immobilienmaklers - Teil III
derherold, 14:05h
Eigentlich wollte ich gar keine Ergänzung machen aber da sich der von mir erwähnt Marc Davison ebenfalls geäußert hat, zitiere ich ´mal seinen Blog-Artikel:
http://www.1000wattblog.com/2007/12/i-need-to-save.html
Amüsant seine Frage, wie weit den Immobilienmakler noch gehen würde, ob nach der Eröffnung eines Büros bei WalMart demnächst auch mit Werbung im cyberporn zu erwraten sei. :-)
Na, na, na .. soweit muß man nicht gehen. Ich denke, ich habe dazu das Treffende gesagt.
http://www.1000wattblog.com/2007/12/i-need-to-save.html
Amüsant seine Frage, wie weit den Immobilienmakler noch gehen würde, ob nach der Eröffnung eines Büros bei WalMart demnächst auch mit Werbung im cyberporn zu erwraten sei. :-)
Na, na, na .. soweit muß man nicht gehen. Ich denke, ich habe dazu das Treffende gesagt.
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Donnerstag, 27. Dezember 2007
Rezension "Affenthater"
derherold, 21:24h
*Was für ein Affentheater* ist eine nette Weihnachtslektüre mit durchaus relevantem impact.
"Hackordnung, Imponiergehabe, Wadenbeißertum..." im Berufsleben werden von dem Wirtschaftsjournalisten Richard Conniff analysiert und in Bezug zu unseren tierischen Verwandten in der freien Natur gesetzt.
Obwohl ich seine Ausführungen manchmal für ein wenig zu oberflächlich halte und die "wissenschaftliche Fundierung" Beobachtungen hätte ergänzen sollen/müssen, ist es durchaus lehrreich bis selbstentlarfend ;-) , was aufgelistet wird.
Ich sehe *Affentheater* ähnlich wie *brainscript* in einer Linie, die statt politisch induzierter Sozialwissenschaft einen eher psychologischen und anthropologischen Ansatz wählt und unsere Welt vllt. besser erklärt.
Bewertung
Einstellung: ***
Verkaufstechniken: ***
Nebenleistungen: *
Transformation: ***
Für arme, arme Verkäufer, die sich tagtäglich mit (wie hier genannt) face time beschäftigen und "tierischem Verhalten" von Kunden, Konkurrenten und Vorgesetzten beschäftigen müssen, eine gelungene kurzweilige Sache.
Bisher rezensiert:
Winning II
Brain Script
Closing
Limbeck
"Hackordnung, Imponiergehabe, Wadenbeißertum..." im Berufsleben werden von dem Wirtschaftsjournalisten Richard Conniff analysiert und in Bezug zu unseren tierischen Verwandten in der freien Natur gesetzt.
Obwohl ich seine Ausführungen manchmal für ein wenig zu oberflächlich halte und die "wissenschaftliche Fundierung" Beobachtungen hätte ergänzen sollen/müssen, ist es durchaus lehrreich bis selbstentlarfend ;-) , was aufgelistet wird.
Ich sehe *Affentheater* ähnlich wie *brainscript* in einer Linie, die statt politisch induzierter Sozialwissenschaft einen eher psychologischen und anthropologischen Ansatz wählt und unsere Welt vllt. besser erklärt.
Bewertung
Einstellung: ***
Verkaufstechniken: ***
Nebenleistungen: *
Transformation: ***
Für arme, arme Verkäufer, die sich tagtäglich mit (wie hier genannt) face time beschäftigen und "tierischem Verhalten" von Kunden, Konkurrenten und Vorgesetzten beschäftigen müssen, eine gelungene kurzweilige Sache.
Bisher rezensiert:
Winning II
Brain Script
Closing
Limbeck
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