Mittwoch, 24. September 2008
How to have sex wohnen like a pornstar
Wenn jetzt schon Jenna Jameson ihr Domizil anbietet, fragt man sich natürlich, ob das auch auf die US-Finanz (und Immobilien-)Krise zurückzuführen ist. Oh Pornoindustrie Amerika, was ist aus Dir geworden !

http://www.truliablog.com/2008/09/09/celebrity-pads-out-with-the-old-in-with-the-new/

Das ist ein ganz neuer Ansatz: Auf dem Blog von trulia, siehe hier, kann man verfolgen, welcher Star gerade sein Haus zum Kauf an- bietet, Preisreduzierungen vornimmt oder, seltener, verkauft hat. Dabei kann man sich auch gleich schöne Bilder ansehen und zuweilen google streetview nutzen.

Ich frage mich, ob solches auf die Unterwäsche schauen mehr oder weniger intime Betrachten des Lebens der celebrities nun eher versöhnt oder eher verärgert.

Hätte es früher, unabhängig vom von Moskau ausgehenden Tau- wetter, Montags-Demonstrationen in der DDR gegeben, wenn man sich problemlos Bilder von der Villa von Manne Krug Villen hätte anschauen können, die eben nicht in Kindergärten/Kitas umge- wandelt worden sind ? Oder wäre man zufrieden gewesen und hätte dem hart arbeitenden Chirurg sein großbürgerliches Domizil in Halle-Kröllwitz gegönnt ?

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Dienstag, 23. September 2008
Corcoran über die Immobilienkrise
Barbara Corcoran in einem Video über ihre Sicht der Immobilienkrise in den USA bei yahoo.com.

Ihre Meinung:
Die Krise wird wahrscheinlich erst im Frühjahr 2009 überstanden sein. Das Wichtigste ist hierbei der Job-Markt, der für die Nachfrage entscheidend ist. Sie hofft, daß die Preise für Immobilien um nicht mehr als 5% fallen, derzeit müsse man von Reduzierung von 1% p.m. ausgehen.

In den USA sind Immobilienkredite idR nur mit der Immobilie und nicht mit dem Privatvermögen/-einkommen besichert, sodaß einfach der Schlüssel abgegeben und das Haus verlassen wird. Verhandlungen, das Haus zu sichern, scheinen nicht stattzufinden ! Corcoran sieht eine tiefgreifende Veränderung im Verhalten: Das sei das Ende des Eigenheims als "American Dream".

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Freitag, 19. September 2008
Schöne Diskussion
Sind Maklerleistungen zu teuer, fragt Hannes Mehr auf seinem Blog...

http://www.immobilienportale.com/20081047-sind-maklerleistungen-zu-teuer/

... und entzündet dort eine angeregte Diskussion.

Eigentlich hatte Stephan Probst diese Thema blog-medial losgetreten, mit seinem beitrag beim Immoobserver, den er auch via openpr bewirbt.

Hier hatte ich mich unter dem Stichwort Maklerformel: Bürogröße mit dem Thema befaßt.


Maklerzahl: Wieviele Makler können in einer Stadt ein Auskommen haben ?

Maklerzahl: I * 0,5 * 0,7 / V

Erklärung:
I: Die Zahl der (z.B. lt. Grundstücksmarktbericht) verkauften Ein- und Zweifamilienhäuer, BG, ETW, MFH auf dem abgegrenzten Markt.

Eigentumswohnungen bringen idR die Hälfte der Courtage eines EFH, BG rd. 1/4, MFH
das 1- bis 2-fache.

VOM(VerkaufenOhneMakler)-Korrekturfaktor: Nur die Hälfte der Häuser wird über Makler verkauft; 50% = 0,5

Angestrebter Marktanteil der "Vollzeit-Immobilien-Makler", die mehr als 3 Immobilien pro Jahr auf dem konkreten Markt verkaufen. Der Marktanteil soll optimistisch-gigantische 70% betragen =0,7.

V gibt die Zahl der pro Makler pro Jahr verkauften Häuser an. Wir unterstellen hier den hochprofessionellen Makler. 1 Haus pro Monat. V=12

Musterrechnung:
Stadt Oberhausen 2007, ca 600 verkaufte Immobilien

I= 220 EFH/ZFH * 1,0 + 240 ETW * 0,5 + 120 BG * 0,25 + 40 MFH * 1,5 = 110 + 120 + 30 + 60 = 320

I * 0,5 * 0,7 / V =
320 * 0,5 * 0,7 / 12 = 112 / 12 = < 10 Makler

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