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Sonntag, 23. Dezember 2007
Büro eines Immobilienmaklers Teil II
derherold, 11:26h
Was spricht gegen den Supermarkt-Makler ?
1. Überschätzung der Laufkundschaft
Man geht nicht "mal eben" bei einem Makler vorbei, wenn man ein Haus kaufen (oder gar ver-) will.
Ich muß ein wenig grinsen, wenn ich denke, daß ein Unternehmen in D. die Gestaltung seiner Büros allen Ernstes mit einem solchen Ansatz erklärt. :-)
2. Negativimage
Immobilienmakler gelten nicht immer als sonderlich kompetent. Wird das Image eines Discounters nicht auch Auswirkungen auf die Einschätzung als Makler haben ? Gibt man einem Makler einen Verkaufsauftrag, der auf "be- sonders preisbewußte" Kundschaft abstellt ?
3. Markenkongruenz
Im positiven Fall hat ein Unternehmen eine eindeutige Marken-Aussage. Wie sieht die bei einem Büro im Supermarkt aus ? Wir sind (auch) Discounter ? Es besteht die Gefahr, daß man sich hinsichtlich der Kundschaft zu stark eingrenzt.
4. Kosten
Ladenflächen sind teurer als Büroflächen.
In dem zitierten Artkel entwirft Burslem ein Büro der Zukunft. Das wirkt ein bißchen "abgeguckt" von diesbezüglichen Ansätzen von Marc Davison, der wie Burslem auch für Inman schreibt. Ähnliche Gedanken findet man auch bei Pat Kitano.
Ich würde bei der Entwicklung eines Bürokonzeptes eher auf diese "Zukunfts-Designs" abstellen als auf den Versuch, per "Shop" oder Anlehnung an einen Supermarkt Kundenakquisition zu betreiben.
1. Überschätzung der Laufkundschaft
Man geht nicht "mal eben" bei einem Makler vorbei, wenn man ein Haus kaufen (oder gar ver-) will.
Ich muß ein wenig grinsen, wenn ich denke, daß ein Unternehmen in D. die Gestaltung seiner Büros allen Ernstes mit einem solchen Ansatz erklärt. :-)
2. Negativimage
Immobilienmakler gelten nicht immer als sonderlich kompetent. Wird das Image eines Discounters nicht auch Auswirkungen auf die Einschätzung als Makler haben ? Gibt man einem Makler einen Verkaufsauftrag, der auf "be- sonders preisbewußte" Kundschaft abstellt ?
3. Markenkongruenz
Im positiven Fall hat ein Unternehmen eine eindeutige Marken-Aussage. Wie sieht die bei einem Büro im Supermarkt aus ? Wir sind (auch) Discounter ? Es besteht die Gefahr, daß man sich hinsichtlich der Kundschaft zu stark eingrenzt.
4. Kosten
Ladenflächen sind teurer als Büroflächen.
In dem zitierten Artkel entwirft Burslem ein Büro der Zukunft. Das wirkt ein bißchen "abgeguckt" von diesbezüglichen Ansätzen von Marc Davison, der wie Burslem auch für Inman schreibt. Ähnliche Gedanken findet man auch bei Pat Kitano.
Ich würde bei der Entwicklung eines Bürokonzeptes eher auf diese "Zukunfts-Designs" abstellen als auf den Versuch, per "Shop" oder Anlehnung an einen Supermarkt Kundenakquisition zu betreiben.
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Freitag, 21. Dezember 2007
Büro eines Immobilienmaklers - Teil I
derherold, 10:53h
Angesichts eines aktuellen Blog-Beitrages von Joel Burslem greife ich noch einmal meine Darstellung zum Thema Maklerbüro auf.
Ausgangspunkt war die Meldung, daß eine US-Maklerkette Büros in einem Supermarkt -hier WalMart- eröffnet.
Was sind Argumente für oder gegen diese Standortpolitik ?
Pro:
1. Eindeutige Positionierung, quasi als WalMart-Makler.
Das muß nicht unbedingt auf das (Discount-)Image von WalMart abstellen, allein die Tatsache, daß man ("immer") dort zu finde ist, besetzt einenPlatz im Kopf der Verbraucher.
(Zum Thema *Positioning* empfehle ich Ries/Trout)
2. Erreichbarkeit
Kein langatmiges Erklären, "wo" man mit seinem Büro sitzt. Auch Parkplatzprobleme dürfte es keine geben.
3. Kundenfrequenz
Man schätzt, daß pro Tag 40.000 Kunden einen WalMart besuchen - dieser Kundschaft kann man direkt seinen Dienste anbieten.Angeblich war das doch das "Shop-Konzept" von Maklerunternehmen ;-)
4. Synergie-Effekte
Ich weiß nicht, ob tatsächlich solche Effekte auftreten - aber, was ich weiß ist, daß durch diese Kooperation WalMart nicht selbst als Immobilienmakler auftritt. :-)
Ausgangspunkt war die Meldung, daß eine US-Maklerkette Büros in einem Supermarkt -hier WalMart- eröffnet.
Was sind Argumente für oder gegen diese Standortpolitik ?
Pro:
1. Eindeutige Positionierung, quasi als WalMart-Makler.
Das muß nicht unbedingt auf das (Discount-)Image von WalMart abstellen, allein die Tatsache, daß man ("immer") dort zu finde ist, besetzt einenPlatz im Kopf der Verbraucher.
(Zum Thema *Positioning* empfehle ich Ries/Trout)
2. Erreichbarkeit
Kein langatmiges Erklären, "wo" man mit seinem Büro sitzt. Auch Parkplatzprobleme dürfte es keine geben.
3. Kundenfrequenz
Man schätzt, daß pro Tag 40.000 Kunden einen WalMart besuchen - dieser Kundschaft kann man direkt seinen Dienste anbieten.Angeblich war das doch das "Shop-Konzept" von Maklerunternehmen ;-)
4. Synergie-Effekte
Ich weiß nicht, ob tatsächlich solche Effekte auftreten - aber, was ich weiß ist, daß durch diese Kooperation WalMart nicht selbst als Immobilienmakler auftritt. :-)
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Mittwoch, 19. Dezember 2007
Maklervertrag
derherold, 10:59h
Wir hatten uns schon vorher zu Fragen des Maklerauftrages, des Maklesvertrages geäußert aber darüberhinaus haben wir für unsere Kunden eine kleines Vademecum als downloadbare pdf-version erstellt.
Damit nicht alle auf unsere Homepage strömen, stelle ich es der Öffentlichkeit auch hier zur Verfügung.
maklervertrag (pdf, 36 KB)
Siehe auch: http://dermakler.blogger.de/stories/821664/
Damit nicht alle auf unsere Homepage strömen, stelle ich es der Öffentlichkeit auch hier zur Verfügung.
maklervertrag (pdf, 36 KB)
Siehe auch: http://dermakler.blogger.de/stories/821664/
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