Sonntag, 22. November 2015
Wohnungsbau und Großfamilien
http://www.welt.de/politik/deutschland/article149140150/Wohnungsbau-muss-sich-auf-Grossfamilien-einstellen.html#disqus_thread

Aus der Praxis: "Soz.Wohnungsbau" heißt, daß öffentliche Mittel eingesetzt werden, um Wohnungen bauen zu lassen.
... bauen zu lassen, wohlgemerkt. Es ist nicht die Frage, ob in den SozWohungsbau "investiert" wird, sondern wer die Bauherren/Investoren sein sollen.
Daß sich Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften ganz im Gegensatz zu ihren sonstigen Gepflogenheiten im Eifer zurückhalten, sollte irritieren.

Welcher Investor wird diese Superduper-Großfamilien-Flexibel-Wohnungen bauen ?
Der "Staat" soll dies tuen ? Viel Vergnügen .. 25 Mrd. Euro und aufwärts. : -)

http://dermakler.blogger.de/stories/2524748/

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Mittwoch, 28. Oktober 2015
Diverse Nachrichten
... zum Wohnungsbau.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bauminister-planen-steuerhilfen-fuer-den-wohnungsbau-fuer-fluechtlinge-13879595.html

http://www.hna.de/kassel/kassels-kaemmerer-christian-geselle-fordert-wohnungsbau-offensive-5687848.html

http://www.deutschlandradiokultur.de/schulen-und-wohnungsbau-fluechtlinge-erzwingen-reformen.1005.de.html?dram:article_id=335182

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Mittwoch, 16. September 2015
Comeback of the Mau-Mau ?
Manchmal möchte man gerne manchen Leuten *selbstzensiert*.

"Berlin will 15.000 Express-Wohnungen bauen... Mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen - ... will der Berliner Senat 15.000 Wohnungen in Leichtbauweise errichten."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-haeuser-auch-fuer-fluechtlinge-berlin-will-15-000-express-wohnungen-bauen/12325218.html

Das werden sicherlich bevorzugte Wohnlagen werden. "Deshalb sollen die 15.000 Express-Wohnungen, die in Leichtbauweise im kommenden Jahr entstehen sollen, ausdrücklich auch Berlinern offen stehen." Den Berlinern, die dort einziehen, wünschen wir viel Gottvertrauen.

"Private werden die Häuser bauen, den landeseigenen Woh- nungsunternehmen übertragen, die die neuen Quartiere verwalten sollen."

Soll wohl heißen: Private Investoren und Mietgarantie unendlich
Logisch, denn freiwillig, d.h. ohne staatliche Verwaltung und garantierte Mieteinnahmen, dürfte wohl kein Investor und keine Wohnungsgesellschaft Interesse zeigen

Zahlenmaterial: Miete "6,50 Euro/kalt pro Quadratmeter ... Fertig- häuser eine Lebensdauer von bis zu 40 Jahren ... Herstellungs- kosten sollen dabei bei unter 1000 Euro pro Quadratmeter"

Quelle: http://www.bz-berlin.de/berlin/senat-plant-turbohaeuser-in-60-berliner-kiezen

Und (Bausenator Geisel): "Es bringt nichts, dreistöckige Häuser in Leichtbauweise dort zu bauen, wo unsere kommunalen Woh-
nungsbaugesellschaften in einigen Jahren selbst normale Neubauten realisieren können.”

Richtig, die Wohnungsbaugesellschaften möchten lieber normale Neubauten haben. ;-)

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Donnerstag, 13. August 2015
We told you so
Ach, sieh an ... jetzt will man doch keine Wohnungen, sondern nur Unterkünfte für Flüchtlinge bauen. Wer hätte das gedacht ?

"Bei der Unterbringung der Flüchtlinge hat sich der Senat ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: In den kommenden zwei Jahren sollen an 36 Standorten – ... – sogenannte Modularbauten entstehen."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-senat-braucht-36-grundstuecke-fuer-unterkuenfte/12180162.html

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Mittwoch, 12. August 2015
Kindermund tut Wahrheit kund
Da möchte die Stadt Dortmund Wohnungen für Flüchtlinge bauen. Irgendwie ist man dort irritiert, daß die Baukosten so hoch sind.

Nun meint man entdeckt zu haben, daß Private, die bauen wollten, Grundstücke kaufen müßten. Baut die Stadt aber selbst- über eine stadteigene GmbH - so gäbe es einen "Trick: "Die städtische GmbH müsste keine Grundstücke mehr kaufen - ihre "Mutter", die Stadt also, würde ihre eigenen Grundstücke einbringen,..."

Hurra, ein toller "Trick". Daß dies allerdings nichts anderes bedeutet, als daß die Stadt den Wert verliert, eben keine Einnahmen aus dem Verkauf dieses Grundstücks erzielt, scheint den brillanten Finanzexperten der Stadt Dortmund entgangen zu sein.

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/stadt-plant-neubau-von-wohnungen-fuer-fluechtlinge-id10979892.html

P.S. Noch "trickreicher" ist, daß offenbar überhaupt keine personellen Kapazitäten für diese Bauherrentätigkeit im Wohnungsbau vorhanden ist: "In gewissem Maße benötigt sie auch Personal - etwa für die Planung". Na, dann kann man sicherlich erwarten, daß es "billiger" wird. :-)

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Dienstag, 11. August 2015
Sozialer Wohnungsbau II
Sozialer Wohnungsbau - Leicht- oder Primitivbau aus Eisstielen für Obdachlose. Falsch !

Zunächst ist es völlig gleichgültig, ob man als Bauträger/Investor eine kleine Wohnanlage für Mieter und hohen Mieten plant oder einen sog. sozialen Wohnungsbau. In beiden Fällen wird man innerhalb seiner Kalkulation die bestmögliche Bauqualität und die bestmögliche Lage suchen.

Auch beim sozialen Wohnungsbau wird man moderne Woh- nungszuschnitte, Keller für jeden Mieter, Pkw- Stellplätze anstreben.

Überrascht ?
Nun, auch der Bauherr des sog. sozialen Wohnungsbaus will den bestmögllichen Mieter. Wie bei jeder anderen Immobilie wird der soziale Wohnungsbau eine Nutzung und eine Investition über (mind.) 30 Jahre vorweisen müssen.

Der gerne und viel zitierte soziale Wohnungsbau zielt auf Mieter, die eine besondere Förderung nötig haben. Das ist nicht ISDS - Investor sucht den Super-Sozialhilfeempfänger. Niemand baut für eine Mieterklientel, die alle 1-2 Jahre umzieht oder bei der man per Kalaschnikow die Miete eintreiben muß.

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Sonntag, 9. August 2015
Bürger postet - Makler antwortet
Ein SpOn-Poster: "Die meisten dieser Objekte wurden vor Jahren für wenig Geld zwecks Spekulation ... Mehrere tausend dieser alten Häuser, über das gesamte Stadtgebiet verteilt, sind nach jahrelangem gewollten Leerstand baufällige Ruinen, die extrem aufwändig saniert werden müssten. Das ist nicht gewollt, die Spekulanten haben es auf die explodierenden Grundstückspreise abgesehen..."

Wohlgemerkt, wir reden über Dresden, nicht über New York oder auch nur München. Okay, wir kalkulieren:

1. Kaufpreis des Mehrfamilienhauses
2. Zinsen der Zwischenfinanzierung
3. Nebenkosten (Versicherung, Grundkosten der Versorgung, Grundbesitzabgaben, eventl. Hausmeister und Bausicherung)
4. Abrißkosten

Wenn ein Spekulant angesichts der o.g. Kosten in der Lage ist, noch einen Gewinn aus dem gestiegenen Grundstückswert zu erzielen, dann ist er schon ziemlich gut. :-)

http://tinyurl.com/nv8clzx

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Donnerstag, 6. August 2015
Sozialer Wohnungsbau I
http://www.welt.de/politik/deutschland/article144711330/Laender-sollen-Sozialwohnungen-fuer-Fluechtlinge-bauen.html

Was fällt auf ?
Es fällt auf, daß sich keine Wohnungsgenossenschaft und keine
-gesellschaft zu Wort meldet, daß sie gerne in X oder Y 20, 40, 120 Wohnungen für "Flüchtlinge" bauen will. Und keine der o.g. Organisationen hat sich in den letzten fünf Jahren zu Wort gemel- det, um Wohnungen für "Rumänen und Bulgaren" zu bauen.

Niemand baut für "Flüchtlinge". Und niemand baut Wohnungen für Roma und Sinti. Warum das so ist und was "man" wirklich mit "sozialer Wohnungsbau" meint, welche Zielgruppe wirklich "bespielt" werden soll, wird in den nächsten Tagen in einer kleinen Serie dargelegt.

Nicht vergessen: http://dermakler.blogger.de/stories/2463961/

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Mittwoch, 31. Dezember 2014
Mieterpartei
Die Welt: ... Und was würden Sie als stellvertretende Parteivorsitzende tun, wenn Sie könnten, wie Sie wollten?

Özoguz: Viele Dinge, die die SPD durchgesetzt hat, wie zum Beispiel Mindestlohn und Mietpreisbremse, sind noch gar nicht bei den Menschen angekommen.


http://www.welt.de/politik/deutschland/article135863474/Integrationsbeauftragte-wirft-Pegida-Rassismus-vor.html

Unsere Meinung:
1. Halbierung der Zahl der fertiggestellten Wohnungen durch Zerschlagung der Eigenheimzulage
2. Erhöhung der Nebenkosten durch Anhebung der kommunalen Gebühren und der Grundsteuer
3. Rasieren des Sozialen Wohnungsbaus

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Dienstag, 18. März 2014
Unser Reden seit 1648 ...
"... in ganz Deutschland aber sind die Kaltmieten zuletzt nur geringfügig gestiegen. Dafür haben sich die Energiepreise mehr als verdoppelt..."

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/mieten-inflation-energie

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