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Donnerstag, 13. August 2015
We told you so
derherold, 16:49h
Ach, sieh an ... jetzt will man doch keine Wohnungen, sondern nur Unterkünfte für Flüchtlinge bauen. Wer hätte das gedacht ?
"Bei der Unterbringung der Flüchtlinge hat sich der Senat ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: In den kommenden zwei Jahren sollen an 36 Standorten – ... – sogenannte Modularbauten entstehen."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-senat-braucht-36-grundstuecke-fuer-unterkuenfte/12180162.html
"Bei der Unterbringung der Flüchtlinge hat sich der Senat ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: In den kommenden zwei Jahren sollen an 36 Standorten – ... – sogenannte Modularbauten entstehen."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-senat-braucht-36-grundstuecke-fuer-unterkuenfte/12180162.html
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Donnerstag, 13. August 2015
Kindermund tut Wahrheit kund
derherold, 01:37h
Da möchte die Stadt Dortmund Wohnungen für Flüchtlinge bauen. Irgendwie ist man dort irritiert, daß die Baukosten so hoch sind.
Nun meint man entdeckt zu haben, daß Private, die bauen wollten, Grundstücke kaufen müßten. Baut die Stadt aber selbst- über eine stadteigene GmbH - so gäbe es einen "Trick: "Die städtische GmbH müsste keine Grundstücke mehr kaufen - ihre "Mutter", die Stadt also, würde ihre eigenen Grundstücke einbringen,..."
Hurra, ein toller "Trick". Daß dies allerdings nichts anderes bedeutet, als daß die Stadt den Wert verliert, eben keine Einnahmen aus dem Verkauf dieses Grundstücks erzielt, scheint den brillanten Finanzexperten der Stadt Dortmund entgangen zu sein.
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/stadt-plant-neubau-von-wohnungen-fuer-fluechtlinge-id10979892.html
P.S. Noch "trickreicher" ist, daß offenbar überhaupt keine personellen Kapazitäten für diese Bauherrentätigkeit im Wohnungsbau vorhanden ist: "In gewissem Maße benötigt sie auch Personal - etwa für die Planung". Na, dann kann man sicherlich erwarten, daß es "billiger" wird. :-)
Nun meint man entdeckt zu haben, daß Private, die bauen wollten, Grundstücke kaufen müßten. Baut die Stadt aber selbst- über eine stadteigene GmbH - so gäbe es einen "Trick: "Die städtische GmbH müsste keine Grundstücke mehr kaufen - ihre "Mutter", die Stadt also, würde ihre eigenen Grundstücke einbringen,..."
Hurra, ein toller "Trick". Daß dies allerdings nichts anderes bedeutet, als daß die Stadt den Wert verliert, eben keine Einnahmen aus dem Verkauf dieses Grundstücks erzielt, scheint den brillanten Finanzexperten der Stadt Dortmund entgangen zu sein.
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/stadt-plant-neubau-von-wohnungen-fuer-fluechtlinge-id10979892.html
P.S. Noch "trickreicher" ist, daß offenbar überhaupt keine personellen Kapazitäten für diese Bauherrentätigkeit im Wohnungsbau vorhanden ist: "In gewissem Maße benötigt sie auch Personal - etwa für die Planung". Na, dann kann man sicherlich erwarten, daß es "billiger" wird. :-)
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Dienstag, 11. August 2015
Sozialer Wohnungsbau II
derherold, 17:47h
Sozialer Wohnungsbau - Leicht- oder Primitivbau aus Eisstielen für Obdachlose. Falsch !
Zunächst ist es völlig gleichgültig, ob man als Bauträger/Investor eine kleine Wohnanlage für Mieter und hohen Mieten plant oder einen sog. sozialen Wohnungsbau. In beiden Fällen wird man innerhalb seiner Kalkulation die bestmögliche Bauqualität und die bestmögliche Lage suchen.

Auch beim sozialen Wohnungsbau wird man moderne Woh- nungszuschnitte, Keller für jeden Mieter, Pkw- Stellplätze anstreben.
Überrascht ?
Nun, auch der Bauherr des sog. sozialen Wohnungsbaus will den bestmögllichen Mieter. Wie bei jeder anderen Immobilie wird der soziale Wohnungsbau eine Nutzung und eine Investition über (mind.) 30 Jahre vorweisen müssen.
Der gerne und viel zitierte soziale Wohnungsbau zielt auf Mieter, die eine besondere Förderung nötig haben. Das ist nicht ISDS - Investor sucht den Super-Sozialhilfeempfänger. Niemand baut für eine Mieterklientel, die alle 1-2 Jahre umzieht oder bei der man per Kalaschnikow die Miete eintreiben muß.
Zunächst ist es völlig gleichgültig, ob man als Bauträger/Investor eine kleine Wohnanlage für Mieter und hohen Mieten plant oder einen sog. sozialen Wohnungsbau. In beiden Fällen wird man innerhalb seiner Kalkulation die bestmögliche Bauqualität und die bestmögliche Lage suchen.

Auch beim sozialen Wohnungsbau wird man moderne Woh- nungszuschnitte, Keller für jeden Mieter, Pkw- Stellplätze anstreben.
Überrascht ?
Nun, auch der Bauherr des sog. sozialen Wohnungsbaus will den bestmögllichen Mieter. Wie bei jeder anderen Immobilie wird der soziale Wohnungsbau eine Nutzung und eine Investition über (mind.) 30 Jahre vorweisen müssen.
Der gerne und viel zitierte soziale Wohnungsbau zielt auf Mieter, die eine besondere Förderung nötig haben. Das ist nicht ISDS - Investor sucht den Super-Sozialhilfeempfänger. Niemand baut für eine Mieterklientel, die alle 1-2 Jahre umzieht oder bei der man per Kalaschnikow die Miete eintreiben muß.
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