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Montag, 18. Oktober 2010
Deutschlandradio: Immobilienmakler
derherold, 16:37h
Über die *Vox*-Reihe *mieten, kaufen, wohnen*, berichtet das Deutschland-Radio.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1292646/
Daß nun einzelne Besichtigungen optimiert ablaufen, wird sicherlich niemanden sonderlich überraschen. Interessant allerdings, daß das Werben mit der Teilnahme an den Sendungen (wettbewerbs-)recht- lich umstritten sein könnte.
Ob allerdings die Häme, die mit dem Titel "Makler als Gutmen- schen" transportiert wird, hilfreich ist, wie unsere Bundeskanzlerin gesagt hätte, weiß ich nicht. "Makler sind nämlich hilfsbereit, selbstlos und warmherzig." ... wie Journalisten, die sich ansonsten auch nicht mit verständnistriefenden Darstellungen zurückhalten, wenn es ihrer persönlichen Agenda entspricht.
In einem hat Klaus vom Deutschlandradio völlig recht: "Makler er- füllen einfach jeden Wohnungswunsch. Ob purer Luxus in Berlin oder biederbodenständig im Rheinland. Jedenfalls bei Vox."
Nicht nur bei *Vox*, Klaus, sondern ü-b-e-r-a-l-l, vor allem: im richtigen Leben, sonst verkauft/vermietet der Immobilienmakler nämlich nichts. Dies haben *Vox* und die dort dargestellten (und darstellenden) Kollegen auch so kommuniziert und eben kein permanentes "happy end" vorgegaukelt. sondern mehrfach ein Scheitern der Vermittlungbemühungen gezeigt: Des Maklers Kunst ist meist umsunst.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1292646/
Daß nun einzelne Besichtigungen optimiert ablaufen, wird sicherlich niemanden sonderlich überraschen. Interessant allerdings, daß das Werben mit der Teilnahme an den Sendungen (wettbewerbs-)recht- lich umstritten sein könnte.
Ob allerdings die Häme, die mit dem Titel "Makler als Gutmen- schen" transportiert wird, hilfreich ist, wie unsere Bundeskanzlerin gesagt hätte, weiß ich nicht. "Makler sind nämlich hilfsbereit, selbstlos und warmherzig." ... wie Journalisten, die sich ansonsten auch nicht mit verständnistriefenden Darstellungen zurückhalten, wenn es ihrer persönlichen Agenda entspricht.
In einem hat Klaus vom Deutschlandradio völlig recht: "Makler er- füllen einfach jeden Wohnungswunsch. Ob purer Luxus in Berlin oder biederbodenständig im Rheinland. Jedenfalls bei Vox."
Nicht nur bei *Vox*, Klaus, sondern ü-b-e-r-a-l-l, vor allem: im richtigen Leben, sonst verkauft/vermietet der Immobilienmakler nämlich nichts. Dies haben *Vox* und die dort dargestellten (und darstellenden) Kollegen auch so kommuniziert und eben kein permanentes "happy end" vorgegaukelt. sondern mehrfach ein Scheitern der Vermittlungbemühungen gezeigt: Des Maklers Kunst ist meist umsunst.
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Sonntag, 17. Oktober 2010
Aha
derherold, 13:47h
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Samstag, 16. Oktober 2010
Wer hat uns alles gegeben,
derherold, 12:48h
Sonne und Wind und die Provision ?
Die Partei, die Partei, die Partei !
Eine kleine deutsche Splitterpartei, die in dem einen oder anderen Parlament sitzt, die SPD, hat sich mit einer Pressemeldung zu Wort gemeldet:
Mieter und Käufer sollen im Hinblick auf die entstehende Makler- provision mit dem Vermieter oder Verkäufer gleich gestellt werden. Die Bundesregierung solle dazu einen Regelungsvorschlag formulieren, fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/3212). ... aufgrund der Tatsache, dass Makler mehrheitlich vom Vermieter oder Verkäufer beauftragt würde und er auch dessen Geschäfte tätige, seien Vermieter und Mieter gesetzlich zu gleichen Teilen an den Kosten des Maklers zu beteiligen. Entsprechendes gelte für Verkäufer und Käufer von Wohneigentum."
Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_10/2010_329/03.html
Ja, Jungs (und Mädels), dann macht mal. Es wäre doch interessant, ob dann auch gesetzlich eine Makler(mindest-)Courtage festgelegt werden soll. Aus verkaufspsychologischer Sicht, d.h. aus Sicht des seine Dienste anbietenden Immobilienmaklers ;-) , wäre es durchaus nützlich, wenn die sog. Innen- oder Verkäuferprovision als *Kosten für den Makler gerecht verteilen* beschrieben würde ...
Handicap für den Normalo-Makler ?
Die hiesige *Maklerquote* dürfte noch weiter sinken. Wer allerdings *heute* die Dienste eines Immobilienmaklers in Anspruch nimmt, dürfte *morgen* nicht unbedingt wg. 1-1,5% Courtage abspringen.
Vorteil ?
S.o. Der stotternde, mit dem Schinken nach der Wurst werfende Makler bekommt Vertriebs... äh... Argumentationsunterstützung. Nicht er will es so, sondern die Regierung, das Gesetz, quasi die Gerechtigkeit zwingt ihn geradezu, eine Verkäuferprovision anzunehmen.
Bedrohte Tierart:
Der Vermietungsmakler. Auf dem Wohnungsmarkt. Auf einem Verkäufermarkt mit starker Nachfrage.
Die Partei, die Partei, die Partei !
Eine kleine deutsche Splitterpartei, die in dem einen oder anderen Parlament sitzt, die SPD, hat sich mit einer Pressemeldung zu Wort gemeldet:
Mieter und Käufer sollen im Hinblick auf die entstehende Makler- provision mit dem Vermieter oder Verkäufer gleich gestellt werden. Die Bundesregierung solle dazu einen Regelungsvorschlag formulieren, fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag (17/3212). ... aufgrund der Tatsache, dass Makler mehrheitlich vom Vermieter oder Verkäufer beauftragt würde und er auch dessen Geschäfte tätige, seien Vermieter und Mieter gesetzlich zu gleichen Teilen an den Kosten des Maklers zu beteiligen. Entsprechendes gelte für Verkäufer und Käufer von Wohneigentum."
Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_10/2010_329/03.html
Ja, Jungs (und Mädels), dann macht mal. Es wäre doch interessant, ob dann auch gesetzlich eine Makler(mindest-)Courtage festgelegt werden soll. Aus verkaufspsychologischer Sicht, d.h. aus Sicht des seine Dienste anbietenden Immobilienmaklers ;-) , wäre es durchaus nützlich, wenn die sog. Innen- oder Verkäuferprovision als *Kosten für den Makler gerecht verteilen* beschrieben würde ...
Handicap für den Normalo-Makler ?
Die hiesige *Maklerquote* dürfte noch weiter sinken. Wer allerdings *heute* die Dienste eines Immobilienmaklers in Anspruch nimmt, dürfte *morgen* nicht unbedingt wg. 1-1,5% Courtage abspringen.
Vorteil ?
S.o. Der stotternde, mit dem Schinken nach der Wurst werfende Makler bekommt Vertriebs... äh... Argumentationsunterstützung. Nicht er will es so, sondern die Regierung, das Gesetz, quasi die Gerechtigkeit zwingt ihn geradezu, eine Verkäuferprovision anzunehmen.
Bedrohte Tierart:
Der Vermietungsmakler. Auf dem Wohnungsmarkt. Auf einem Verkäufermarkt mit starker Nachfrage.
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