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Freitag, 4. Dezember 2009
Darwinismus
derherold, 15:09h
Nun, eigentlich ist wohl eher Sozialdarwinismus gemeint aber klar scheint zu sein: Nicht alle (Marktteilnehmer bei US-Immobilien) werden überleben.
Aber ist das nicht auch schon vor 1 1/2 Jahren vorausgesagt worden ? Interessant in einem Artikel der FAZ ist die Beschreibung, wie sich die Nachfrage verschiebt und ein eigentlich als Wohnimmo- biliensektor bescheibendes Marktsegment auch auch auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien (vermietete Appar- tements) wirkt.
Dennoch;:Nichts genaues weiß man nicht. Zumindest, solange es um die Frage nach Deflation oder Inflation geht. Beide Szenarien sind möglich und nur ein "Münzenwurf" kann entscheiden, ob man lieber als Kreditgeber oder -nehrmer auftreten will. ;-)
Ein Tipp an die Darwinisten unter uns:
http://www.focus.de/immobilien/kaufen/tid-16224/us-immobilien-viel-haus-fuer-wenig-geld_aid_454652.html
Aber ist das nicht auch schon vor 1 1/2 Jahren vorausgesagt worden ? Interessant in einem Artikel der FAZ ist die Beschreibung, wie sich die Nachfrage verschiebt und ein eigentlich als Wohnimmo- biliensektor bescheibendes Marktsegment auch auch auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien (vermietete Appar- tements) wirkt.
Dennoch;:Nichts genaues weiß man nicht. Zumindest, solange es um die Frage nach Deflation oder Inflation geht. Beide Szenarien sind möglich und nur ein "Münzenwurf" kann entscheiden, ob man lieber als Kreditgeber oder -nehrmer auftreten will. ;-)
Ein Tipp an die Darwinisten unter uns:
http://www.focus.de/immobilien/kaufen/tid-16224/us-immobilien-viel-haus-fuer-wenig-geld_aid_454652.html
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Donnerstag, 3. Dezember 2009
Interessant ?
derherold, 15:44h
In einer Pressemitteilung äußert sich Karsten Kamps über *Kooperationen* zwischen Immobilien-Maklern.
Er lobt das US-Modell des Immobilienlisting und schreibt:
"In den USA zeigt sich hingegen eine effiziente Marktstruktur: Eine zentrale Datenbank verwaltet alle Objektangebote aller Makler. ...dass Ihr Objekt über die zentrale Datenbank allen möglichen Interessenten zugänglich gemacht wird."
Das ist möglicherweise nicht ganz richtig: "allen möglichen Interes- senten", die andere Immobilienmakler (vertraglich gebunden) haben. Noch gibt es keine durchgreifende Einsicht privater Konsumenten in das MLS der US-Makler, was aus (deutscher) Verbrauchersicht als eher rückständig und weniger transparent betrachtet würde.
Auch "Der Auftragsgeber ist per Standardvertrag zu einer Provi- sionszahlung im Erfolgsfall verpflichtet." scheint nicht so ganz alle Fälle abzudecken, da unterschiedliche Makler mit unterschiedlichen Provisionssätzen arbeiten und lassen Sie uns doch über die Provision sprechen auch in den USA (seit Anfang 2007) nicht unbekannt ist. ;-)
Er lobt das US-Modell des Immobilienlisting und schreibt:
"In den USA zeigt sich hingegen eine effiziente Marktstruktur: Eine zentrale Datenbank verwaltet alle Objektangebote aller Makler. ...dass Ihr Objekt über die zentrale Datenbank allen möglichen Interessenten zugänglich gemacht wird."
Das ist möglicherweise nicht ganz richtig: "allen möglichen Interes- senten", die andere Immobilienmakler (vertraglich gebunden) haben. Noch gibt es keine durchgreifende Einsicht privater Konsumenten in das MLS der US-Makler, was aus (deutscher) Verbrauchersicht als eher rückständig und weniger transparent betrachtet würde.
Auch "Der Auftragsgeber ist per Standardvertrag zu einer Provi- sionszahlung im Erfolgsfall verpflichtet." scheint nicht so ganz alle Fälle abzudecken, da unterschiedliche Makler mit unterschiedlichen Provisionssätzen arbeiten und lassen Sie uns doch über die Provision sprechen auch in den USA (seit Anfang 2007) nicht unbekannt ist. ;-)
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Mittwoch, 2. Dezember 2009
Gentrifizierung in Hamburg
derherold, 16:48h
Wenn man den Artikel der FAZ liest, ist man begeistert:
Boheme und Bourgeoisie liegen sich in den Armen und wollen ge- meinsam im Kampf gegen die soziale Kälte teure, globalisierungs- taugliche (was immer das sein mag) Neubauten für Wohnungen und Büros verhindern !
Ist das so uneigennützig ?
Warum sollten in "guten Wohnlagen" wohnende Hamburger ein Interesse an Aufwertung (=Gentrifizierung) in anderen Stadtteilen haben ? Jede Investition schlägt sich in einem größeren Angebot nieder und daß attraktive Bürobauten anderswo kritisch beobachtet werden, wenn - wie im Artikel erwähnt - (eigener) Büroraum leer- steht, sollte nicht überraschen.
Und die Boheme ?
Die ist nur selten eine proletarische. ;-) Sie hat also weder ein per- sönliches Interesse am Zuzug (arbeitsplatzschaffender ?) Investi- tionen, noch daran, daß Andere ihnen preiswerten Wohnraum streitig machen.
Man darf darüberhinaus festhalten, daß der vielzitierte preiswerte Wohnraum für Otto-Normal-Bürger, der doch angeblich auf der Agenda ganz weit oben steht, in den vergangenen 25 Jahren weder in den besseren Wohngegenden, noch in den Szenevierteln ge- schaffen wurde.
Nebenbei: Der engagierte, kritische Autor des FAZ-Artikels schreibt von "maximaler Rendite".
Die Rendite eines Bauträgers dürfte im Wohnsektor selten 10% überschreiten; die Umsatzrendite gut geführter deutscher Zeitungskonzerne soll bis 2006 bei 15-20% gelegen haben. ;-)
Boheme und Bourgeoisie liegen sich in den Armen und wollen ge- meinsam im Kampf gegen die soziale Kälte teure, globalisierungs- taugliche (was immer das sein mag) Neubauten für Wohnungen und Büros verhindern !
Ist das so uneigennützig ?
Warum sollten in "guten Wohnlagen" wohnende Hamburger ein Interesse an Aufwertung (=Gentrifizierung) in anderen Stadtteilen haben ? Jede Investition schlägt sich in einem größeren Angebot nieder und daß attraktive Bürobauten anderswo kritisch beobachtet werden, wenn - wie im Artikel erwähnt - (eigener) Büroraum leer- steht, sollte nicht überraschen.
Und die Boheme ?
Die ist nur selten eine proletarische. ;-) Sie hat also weder ein per- sönliches Interesse am Zuzug (arbeitsplatzschaffender ?) Investi- tionen, noch daran, daß Andere ihnen preiswerten Wohnraum streitig machen.
Man darf darüberhinaus festhalten, daß der vielzitierte preiswerte Wohnraum für Otto-Normal-Bürger, der doch angeblich auf der Agenda ganz weit oben steht, in den vergangenen 25 Jahren weder in den besseren Wohngegenden, noch in den Szenevierteln ge- schaffen wurde.
Nebenbei: Der engagierte, kritische Autor des FAZ-Artikels schreibt von "maximaler Rendite".
Die Rendite eines Bauträgers dürfte im Wohnsektor selten 10% überschreiten; die Umsatzrendite gut geführter deutscher Zeitungskonzerne soll bis 2006 bei 15-20% gelegen haben. ;-)
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