... newer stories
Dienstag, 21. April 2009
Jemand anderer Meinung ?
derherold, 21:36h
Beim Erwerb von Immobilien zur Kapitalanlage, gibt es zwei Fak- toren: die Mieteinnahmen und die zukünftige Wertentwicklung. Wer stagnierende Immobilienpreise erwartet, sollte diese nicht erwerben - es sei denn, er schätze deren "Wertaufbewahrung" höher ein als bspw. die von sturzfluggartig verlierenden Aktien oder Versprechen von Renten(papieren).
Eine Inflation, die zwar die Preise, nicht aber die Löhne (und Mieten) anhebt oder gar den "Zusammenbruch der Infrastruktur" zu erwarten, ist kein gutes Klima für jedwede Investition. Man muß genau hinseh- en, wo man erwirbt: die "Lage", die auch Wanderungsbewegun- gen und Kaufkraft erfaßt, ist primär zu betrachten.
Kleine Anmerkungen: "Schrottimmobilien" gab es auch im Westen und mir ist auch bei Versteigerungen keine Immobilie bekannt, die tatsächlich(!) zum Vierfachen der Nettomiete "über den Tisch geht" (auch nicht in GE). Zum Thema "suburbs" ist noch nicht das letzte Wort gesprochen: Landkreise südl. Berlins, im angeblich so unat- traktiven Brandenburg, haben Einwohner gewonnen.; daß Groß- städte ihre große Sogwirkung behalten, würde ich nicht unterzeich- nen.
Eine Antwort auf Artikel und Kommentare zu diesem FAZ-Beitrag: http://tinyurl.com/c8s625
Eine Inflation, die zwar die Preise, nicht aber die Löhne (und Mieten) anhebt oder gar den "Zusammenbruch der Infrastruktur" zu erwarten, ist kein gutes Klima für jedwede Investition. Man muß genau hinseh- en, wo man erwirbt: die "Lage", die auch Wanderungsbewegun- gen und Kaufkraft erfaßt, ist primär zu betrachten.
Kleine Anmerkungen: "Schrottimmobilien" gab es auch im Westen und mir ist auch bei Versteigerungen keine Immobilie bekannt, die tatsächlich(!) zum Vierfachen der Nettomiete "über den Tisch geht" (auch nicht in GE). Zum Thema "suburbs" ist noch nicht das letzte Wort gesprochen: Landkreise südl. Berlins, im angeblich so unat- traktiven Brandenburg, haben Einwohner gewonnen.; daß Groß- städte ihre große Sogwirkung behalten, würde ich nicht unterzeich- nen.
Eine Antwort auf Artikel und Kommentare zu diesem FAZ-Beitrag: http://tinyurl.com/c8s625
... link (1 Kommentar) ... comment
Freitag, 17. April 2009
Beinahe eine homestory...
derherold, 13:41h
Liest man etwas über Immobilienmakler in der Zeitung? Wenn ja, dann eher selten. Selbst polospielende Franchisegeber finden sich nur selten in den Medien wieder ... zumindest wenn es über " X vom Unternehmen Y sagt, daß im südlichen Lüdenscheid die Mieten gestiegen sind hinausgeht
Deshalb darf man erwähnen, daß der österreichischen *Kurier* einen unserer Kollegen potraitiert, der zudem preisgekürt ist.
Schöne Aussagen: ""Wir arbeiten da, wo wir uns auskennen, wo wir selbst leben ..." und "Wir sind ein reiner Dienstleister. Wir handeln nicht, wir kaufen nicht und wir entwic keln nicht. Die Kunden kön- nen daher immer sicher sein, dass wir nur ihre Interessen verfol- gen" oder "Alle Mitarbeiter sind Makler mit Leib uns Seele."
Das mit dem "nicht kaufen" gilt für die miesten, daß "nicht entwi- keln" dürfte die meisten (Privat-)Verkäufer nicht interessieren.
Eine Aussage wie "Den Kunden wird nichts vorgegaukelt." halte ich allerdings für ungünstig. Ich kenne keinen (Immobilien- oder Ver- sicherungs-)Makler, der an Image gewonnen hätte, indem er "die Anderen" seiner Branche in ein weniger günsitge Licht rückt.
Deshalb darf man erwähnen, daß der österreichischen *Kurier* einen unserer Kollegen potraitiert, der zudem preisgekürt ist.
Schöne Aussagen: ""Wir arbeiten da, wo wir uns auskennen, wo wir selbst leben ..." und "Wir sind ein reiner Dienstleister. Wir handeln nicht, wir kaufen nicht und wir entwic keln nicht. Die Kunden kön- nen daher immer sicher sein, dass wir nur ihre Interessen verfol- gen" oder "Alle Mitarbeiter sind Makler mit Leib uns Seele."
Das mit dem "nicht kaufen" gilt für die miesten, daß "nicht entwi- keln" dürfte die meisten (Privat-)Verkäufer nicht interessieren.
Eine Aussage wie "Den Kunden wird nichts vorgegaukelt." halte ich allerdings für ungünstig. Ich kenne keinen (Immobilien- oder Ver- sicherungs-)Makler, der an Image gewonnen hätte, indem er "die Anderen" seiner Branche in ein weniger günsitge Licht rückt.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 14. April 2009
Urteilsbegründung
derherold, 21:30h
Die Urteilsbegründung im Rechtsstreit IVD ./. imakler ist nunmehr veröffentlicht.
Wichtigster Satz: "Aus Sicht des Rechtsverkehrs und nach allgemeiner Publikumsansicht ist mit einem Handeln unter der Bezeichnung „Makler“ – und dies stellt den Kern des vorliegend zu entscheidenden Streits dar – nicht stets eine ausschließlich erfolgs- und gegebenenfalls objektswertabhängige Vergütung verbunden."
Hintergrund hier
Wichtigster Satz: "Aus Sicht des Rechtsverkehrs und nach allgemeiner Publikumsansicht ist mit einem Handeln unter der Bezeichnung „Makler“ – und dies stellt den Kern des vorliegend zu entscheidenden Streits dar – nicht stets eine ausschließlich erfolgs- und gegebenenfalls objektswertabhängige Vergütung verbunden."
Hintergrund hier
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories
