Dienstag, 17. Februar 2009
Zuka - noch ein Angreifer
Zuka, ein niederländischer Dienstleister verkündet in einer Pressemeldung, daß er zu einem Angriff auf die Maklerlandschaft ansetzt.... oder besser gesagt: ansetzen will.

Auf www.zuka.de können private(?) Verkäufer kostenlos ihre Immo- bilie anbieten.

Soweit, so gut, so nicht ungewöhnlich. Es gibt etliche Portale, die ihre Leistung k-o-s-t-e-n-l-o-s anbieten. Die Frage ist allerdings, die alte Crux, welche Reichweite, d.h. Resonanz sie anstelle der Großen Drei der hiesigen Immobilienportale bei suchenden Immobilieninteressierten erreichen.

Als ungewöhnlich und innovativ könnte man sehen, daß Zuka seine Plattform um eine Chatfunktion erweitertet. So "...ist es ab sofort möglich, Anbietern von Kaufangeboten online Fragen zustellen wie z.B.: In welchem Zustand befindet sich das Haus? Oder: Bis zu welcher Uhrzeit scheint die Sonne in den Garten? Bei Bedarf kann auf diesem Wege sogar direkt ein Kaufpreisgebot abgegeben werden."

Das wäre tatsächlich ein Wechsel der Portale auf die Maklerseite ! Ich hoffe natürlich, daß solche Fragen und Verhandlungen auf An- bieter treffen, die regelmäßig online verfügbar sind. ;-)

Interessant:
Zuka hat dem niederländischen Konkurrenten und Marktführer(?) funda.nl ein Übernahmeangebot in Höhe von € 20 Millionen unter- breitet.

P.S. Für 20 Mio. Euro können die Niederländer mein Blog haben. :-)

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Montag, 16. Februar 2009
Heimwerker an die Front !
Bitte, nachmachen !

http://www.apartmenttherapy.com/la/look/home-improvement-and-diy-nightmares-075954?image_id=29611

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Franchise und Europa
Vorab: Ich bin beeindruckt von dem E&V-Erfolg des Verkaufs zahlreicher Franchise-Lizenzen. Mein Beifall ist gewiß und ich will auch gar nicht fragen, seit wann die meisten heutigen Maklerbüros geöffnet sind oder was aus den Büros geworden ist, die bereits Mitte/Ende der 90iger existierten.

Beeindruckt bin ich auch, wenn man als Unternehmer in einer Zeitung wie der FAZ seine Botschaft so deutlich platzieren kann.

Wie in einem Franchise-System mit "vielen Quereinsteigern" (ei- gentlich die Bestätigung aller Horror-Klischees, die Immobilien- kunden von "inkompetenten Maklern" haben) die Ausbildungs- qualität sichergestellt werden soll oder wie denn das "Makler-Werden" in den USA aussieht, die immerhin ein Lizensierungs- verfahren haben, wurde nicht erfragt.

Die "internationale Aufstellung", die im übrigen bei US-Maklerketten erheblich ausgeprägter ist, bringt zwar einen "internationalen Kon- junkturausgleich" aber nur für das (Franchise-)Unternehmen, nicht für das jeweilige Maklerbüro.

Allerdings kann man das Gegenteil beweisen - der/die Journa- list(en) hätte(n) nur nachfragen müssen, wie hoch denn der Anteil von Geschäften aus sog. Netzwerken am Umsatz tatsächlich ist.

Warum tun sich US-Franchiseunternehmen bei Immobilienmaklern in Europa so schwer ?

1. Ich weiß nicht, ob das Urteil "in Europa" stimmt, wenn ich mir die Zahl der Büros in zahlreichen westeurop. Staaten ansieht.
2. Gibt es in Deutschland wenige Maklerbüros mit US-Franchise- lizenzen ?
Das mag man so sehen.

Wenn man diese Meinung hat, könnte man vielleicht auf den Ein- druck kommen, daß es zu wenige sog. "Quereinsteiger" gibt und diejenigen, die Maklerbüros eröffnen bzw. übernehmen, kaum das Bedürfnis haben, via Franchise an einer Geschäftsidee plus Unterstützung zu partizipieren.

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Sonntag, 15. Februar 2009
Interview
... mit dem CEO von Century21, Tom Kunz.

Century 21 Real Estate Pulls Plug on TV Ads


Century21 kommt wohl doch nicht nach Deutschland ist die bekannteste brand unter den us-amerikanischen Maklerketten. Nach eigenen Angaben ist man der Franchisegeber der Welt größten "residential real estate sales organization"mit "approximately 8,500 independently owned and operated franchised broker offices in 64 countries."

In früheren Jahrzehnten bekannt für das firmentypische gelbe/goldene Jackett der Makler/-innen heißt jetzt der Slogan the gold standard

Kunz spricht über die seiner Meinung herausragende Möglichkeit für Konsumenten zu (sehr) günstigen Preisen zu erwerben und (Achtung, Achtung, Achtung) daß man (Werbe)Geld aus anderen Medien, insbesondere TV, herausnimmt und stattdessen in Online-Werbemöglichkeiten investiert.

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