Montag, 13. Oktober 2008
So tun es die Engländer


... und die Schotten, Waliser.

Netter Bericht. Dank an agentgenius.com

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Sonntag, 12. Oktober 2008
Sinn und Krise
Welche Lehren müssen wir aus der Krise ziehen?

"In Amerika sind Häuslebauer und Investmentbanken zu Spielern geworden. Sie haben viel zu viel Risiko gesucht. Das Problem war, dass jeder ... ein Haus kaufen sollte. Und die Bank hat es zu 100 Prozent finanziert. Die Haftung war auf das Haus beschränkt und erstreckte sich nicht wie in Deutschland auf das sonstige Vermögen und das Arbeitseinkommen.Wer ein Haus per Kredit kaufte, konnte nur gewinnen, aber nicht verlieren. Das hat ein Übermaß an Wagemut, ein Übermaß an Zahlungsbereitschaft für Häuser und ein Übermaß an Konsum erzeugt. "

Heute in der faz
Hervorhebung durch mich.

Schön, daß liberale Ökonomen gerne vom sog. moral hazard von Bankern und anderen fiesen Individuen sprechen ... wenn nicht gleich auf die Profit-Interessen von Immobilienmakler verwiesen wird. Moral hazard betrifft allerdings auch "politisch Interessierte", die sich Wählerstimmen und Zustimmung erkauft haben ... nicht zuletzt dadurch, daß man gesellschaftlichen Gruppen Distink- tionsgewinne ermöglichte.

Auch hier gibbet ein Karton von Ramirez.

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Cartoons zur Finanzkrise
http://www.investors.com/editorial/cartoons/CartoonPopUp.aspx?id=308345599734139

oder der

oder die Fannie/Freddie Beeinflussung
Von Pulitzer-Preisträger Michael Ramirez

... und ein Cartoon von Slavoj Zizek
http://www.zeit.de/2008/42/Finanzen-und-Gesellschaft

Weitere Cartoons hier:
http://dermakler.blogger.de/stories/1239755/

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Samstag, 11. Oktober 2008
Auswirkungen Bankenkrise auf "uns"
Nun werden in dem einen oder anderen Forum die möglichen Aus- wirkungen der Banken-(oder besser. Finanz-)Krise diskutiert.

Was kann, so wurde zur Diskussion gestellt, die derzeitige Krise für den Immobilienmarkt bedeuten ? Meine Antwort:

Wir können jetzt nur abwarten, da eine Menge Trends denkbar sind und keiner weiß, was aus dem Banken-Armageddon überhaupt als lebensfähig (und nicht verstaatlicht) hervorgeht.

Es gibt ja nicht erst seit wenigen Jahren einen Immobilienmarkt und man kann insofern auf die Erfahrung "alter Säcke" unserer Branche zurückgreifen.

Rezession = Zusammenbruch des Volumens
Bei "fallenden Wachstumsraten" wird erheblich weniger umgesetzt. Das erfolgt aus 2 Gründen: 1. fehlt es an Kaufkraft und positiver Erwartungshaltung 2. werden Verkäufe aufgeschoben, da die Preisvorstellungen des Verkäufers nicht erfüllt werden.

Inflation = Flucht in die Sachwerte
Bei Zinsen und Inflationsraten steht gar nicht so sehr deren absolute Höhe als vielmehr die "Relation" im Vordergrund. Sinkt die Spanne zwischen Zins- und Inflationsrate wird der Kauf einer Immobilie interessanter.

Aktuelle Bankenkrise:
Weiß denn irgendjemand, ob es die X- oder Y-Bank Ende nächster Woche überhaupt noch gibt ? Und weiß man, welche Konditionen (vor allem Bonitäts-Kriterien !) für die Kreditvergabe gelten werden - insbesondere, bis eine "Normalisierung" eingetreten ist ?

Meine (derzeitige) Meinung:
Die Unsicherheit wird zunehmen. Mit Ausnahme weniger "Panik- käufe", werden Anschaffungen aufgeschoben. Durch "Eindämmung" div. Finanzinstrumente wird das Zinsniveau steigen. Ich könnte mir einen leichten Anstieg der Nachfrage nach Anlageimmobilien (keine ETW, sondern MFH, WGH) vorstellen und gleichzeitig ein kräftiges Minus bei den privat genutzten Immobilien

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