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Freitag, 10. Oktober 2008
Krisen-Comics
derherold, 15:46h
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DIE MAKLER SIND SCHULD !!!
derherold, 14:01h
Aber fing nicht die Krise damit an, dass amerikanische Banken an Hausbesitzer leichtfertig Kredite vergaben, die dann auch noch in undurchsichtigen Paketen weiterverkauften?
"Anfang der neunziger Jahre war von der Clinton-Regierung gewünscht, dass auch Menschen mit wenig Einkommen ein Haus finanzieren können – also solche, die sonst keinen Kredit bekommen würden. Es war ein gutgemeintes Gesetz. Die Banken haben die Kredite weiterverkauft. Das ist völlig legitim, und alle haben das unterstützt, die Wirtschaftsprüfer, die Ratingagenturen, die Zentralbank. Niemand hat bei den Banken ein Risiko gesehen – keine Branche ist besser reguliert.
...
Natürlich wurden aber auch Fehler gemacht. Zum Beispiel von einer kleinen Gruppe von Makler in den Vereinigten Staaten, die Leute falsch beraten haben beim Kauf eines Hauses, nur um Provision zu kassieren."
Aus der heutigen FAZ
"Anfang der neunziger Jahre war von der Clinton-Regierung gewünscht, dass auch Menschen mit wenig Einkommen ein Haus finanzieren können – also solche, die sonst keinen Kredit bekommen würden. Es war ein gutgemeintes Gesetz. Die Banken haben die Kredite weiterverkauft. Das ist völlig legitim, und alle haben das unterstützt, die Wirtschaftsprüfer, die Ratingagenturen, die Zentralbank. Niemand hat bei den Banken ein Risiko gesehen – keine Branche ist besser reguliert.
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Natürlich wurden aber auch Fehler gemacht. Zum Beispiel von einer kleinen Gruppe von Makler in den Vereinigten Staaten, die Leute falsch beraten haben beim Kauf eines Hauses, nur um Provision zu kassieren."
Aus der heutigen FAZ
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Freitag, 10. Oktober 2008
Wem´s hilft ...
derherold, 01:24h
http://timesonline.typepad.com/comment/2008/10/top-ten-blogs-t.html
Kleine Anmerkung:
Es wird geraunt, sog. "Linke" hätten die heraufkommende (bzw.schon "da" seiende) Krise vorhergesehen. Wirklich, das kann ich nicht beurteilen, zumal meiner Erinnerung nach linke Ökonomen mit (Staats-)Schulden und weichen Währungen nicht soooo viel Probleme zu haben schienen.
Was ich weiß ist, daß sich seit rd. 25 Jahren (westdeutsche) Handwerker, Mittelständler immer wieder mit "Crash-Szenarien" beschäftigten. Als Autoren fallen mir Namen wiedottore Paul C Martin, Bethmann oder Hamer ein.
Es bleibt spannend !
Kleine Anmerkung:
Es wird geraunt, sog. "Linke" hätten die heraufkommende (bzw.schon "da" seiende) Krise vorhergesehen. Wirklich, das kann ich nicht beurteilen, zumal meiner Erinnerung nach linke Ökonomen mit (Staats-)Schulden und weichen Währungen nicht soooo viel Probleme zu haben schienen.
Was ich weiß ist, daß sich seit rd. 25 Jahren (westdeutsche) Handwerker, Mittelständler immer wieder mit "Crash-Szenarien" beschäftigten. Als Autoren fallen mir Namen wie
Es bleibt spannend !
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Mittwoch, 8. Oktober 2008
Subprime erklärt !!
derherold, 18:27h
http://www.youtube.com/watch?v=k3igb71c_XI
SNL erklärt die Entstehung der subprime-krise und zeigt "Opfer". :-))
Unbedingt anschauen !
Hier das Skript zum Sketch.
Ergänzung: Zensur ?
Hier gibt es Standbilder zu dem Sketch einschließlich des dazugehörigen Textes.
Ergänzung 2
Die "youtube-Guerilla" hat zugeschlagen
Ergänzung 3
Diese Version auch gelöscht. Auf der NBC-Homepage gibt es nunmehr eine (in D. nicht zu empfangene ?) leicht veränderte Version.:
SNL erklärt die Entstehung der subprime-krise und zeigt "Opfer". :-))
Unbedingt anschauen !
Hier das Skript zum Sketch.
Ergänzung: Zensur ?
Hier gibt es Standbilder zu dem Sketch einschließlich des dazugehörigen Textes.
Ergänzung 2
Die "youtube-Guerilla" hat zugeschlagen
Ergänzung 3
Diese Version auch gelöscht. Auf der NBC-Homepage gibt es nunmehr eine (in D. nicht zu empfangene ?) leicht veränderte Version.:
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Increasing returns und Immobilienwirtschaft
derherold, 14:19h
Okay, das ist ein bißchen hochgegriffen,weil ich die sog. positiven Feedback-Effekten speziell im Bereich der Immobilienmakler verorten beschreiben will.
Wenn man *wiki* glauben darf, dann gibt es drei Effekte, die die Bildung von zumindest zeitlich befristeten Monopolen begünstigen.
* Skaleneffekte: Skalenerträge = sinkende Stückkosten = Möglichkeit zur Preissenkung.
Kostenführerschaft im Immobilienbereich ?
Durchaus. Denken wir an größere Maklerfirmen, die günstigere Verträge mit Dienstleistern (Werbeagenture, immobilienportale) abschließen können. Hier würde ich auf das Sonder problem sprungfixe Kosten aufmerksam machen.
* Netzwerkeffekte: Wenn der Nutzen einer Diensleistung abhängig davon ist, wieviele Akteure es verwenden. wiki sagt: "Durch eine hohe Anzahl angebotener Komponenten steigt die Attraktivität für weitere Anbieter, was wiederum die Attraktivität für den Kunden erhöht."
Muß ich den Zusammenhang zu Immobilienportalen noch genauer beschreiben ? Ich glaube nicht.
* Wechselkosten bzw. Lock-In-Effekte: Wenn bei neuem System, neuer Software Kosten für Anschaffung und Schulung entstehen, wird ein Kunde an ein entsprechendes System gebunden. Lock-In-Effekt: Der Wechsel zu einem anderen System ist somit teuer und wird unwahrscheinlicher, die Wechselkosten steigen, und die Bindung des Kunden an das System wird stärker.
Exakt. Liegt doch der Vorteil von "Probepackungen",kostenlosen Versionen mit reduziertem Leistungsumfang oder Schnupper-Angebote zur Insertion genau in diesem Bereich. Immobilienportale und Makler-Software-Anbieter wissen dies zu nutzen. Wer sich in eine Software eingefummelt wechselt nciht mehr so schnell. Was für Microsoft-Anwendungen gilt, gilt auch für *Makler4000*. ;-)
So sagt *wiki*: "Von den oben genannten Effekten ist insbesondere der Handel mit digitalen Gütern betroffen. Die drei Effekte bedingen wiederum einander, und führen dazu, daß ein Akteur mit dominierendem Marktanteil noch dominierender wird."
... um dann die Nutzungsgebühren, Anzeigen- oder Abo-Kosten, etc.zu erhöhen. :-)
Wenn man *wiki* glauben darf, dann gibt es drei Effekte, die die Bildung von zumindest zeitlich befristeten Monopolen begünstigen.
* Skaleneffekte: Skalenerträge = sinkende Stückkosten = Möglichkeit zur Preissenkung.
Kostenführerschaft im Immobilienbereich ?
Durchaus. Denken wir an größere Maklerfirmen, die günstigere Verträge mit Dienstleistern (Werbeagenture, immobilienportale) abschließen können. Hier würde ich auf das Sonder problem sprungfixe Kosten aufmerksam machen.
* Netzwerkeffekte: Wenn der Nutzen einer Diensleistung abhängig davon ist, wieviele Akteure es verwenden. wiki sagt: "Durch eine hohe Anzahl angebotener Komponenten steigt die Attraktivität für weitere Anbieter, was wiederum die Attraktivität für den Kunden erhöht."
Muß ich den Zusammenhang zu Immobilienportalen noch genauer beschreiben ? Ich glaube nicht.
* Wechselkosten bzw. Lock-In-Effekte: Wenn bei neuem System, neuer Software Kosten für Anschaffung und Schulung entstehen, wird ein Kunde an ein entsprechendes System gebunden. Lock-In-Effekt: Der Wechsel zu einem anderen System ist somit teuer und wird unwahrscheinlicher, die Wechselkosten steigen, und die Bindung des Kunden an das System wird stärker.
Exakt. Liegt doch der Vorteil von "Probepackungen",kostenlosen Versionen mit reduziertem Leistungsumfang oder Schnupper-Angebote zur Insertion genau in diesem Bereich. Immobilienportale und Makler-Software-Anbieter wissen dies zu nutzen. Wer sich in eine Software eingefummelt wechselt nciht mehr so schnell. Was für Microsoft-Anwendungen gilt, gilt auch für *Makler4000*. ;-)
So sagt *wiki*: "Von den oben genannten Effekten ist insbesondere der Handel mit digitalen Gütern betroffen. Die drei Effekte bedingen wiederum einander, und führen dazu, daß ein Akteur mit dominierendem Marktanteil noch dominierender wird."
... um dann die Nutzungsgebühren, Anzeigen- oder Abo-Kosten, etc.zu erhöhen. :-)
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