Donnerstag, 24. Juli 2008
Der kalte Griff an´s Herz
Es gibt nicht wenige behauptet, cold calls, die sog. Kaltakquise verbreite Angst und Schrecken.


Die Angst vor Ablehnung, vor Zurückweisung steckt tief in uns drin. Ob anthropologische Erklärungen hier grundlegend sind und die Furcht vor Ableh- nung auch noch den modernen Menschen dunkel an die Ur-
Situation
erinnert, wo das Aus- gestoßen-Sein, das Abgelehnt-Werden in der Gruppe mit dem einsamen Tod gleichgesetzt werden mußte ?

Auf jeden Fall wird behauptet, Kaltakquise sei etwas, was gestan- denen Männer weiche Knie macht und hartgesottenen Verkaufs- profis den Angstschweiß auf die Stirne treibt.

Gibt es so etwas überhaupt bei uns Immobilien-Maklern ?
Eigentlich nur in den seltensten Fällen, da entweder wir angerufen werden oder wir potentielle Kunden anrufen,die online oder in Printausgaben ihr Interesse an (Ver-)Kauf oder Ver-/Anmietung bekundeten !

Insofern ist man als Immobilienmakler etwas weniger von Ableh- nungsängsten gepeinigt.

Niemand hört gerne ein Nein und es gibt den einen oder anderen Makler, der die Aussage von Kunden über Zusage oder Absage aufschiebt, um diese (telefonisch herbeigeführte) Minute der Entscheidung aufzuschieben.

Wir haben schon zuvor auf verschiedene Online-Angebote für Trainingsmaßnahmen verwiesen. Heute empfehlen wir ein ca. 20-minütiges Folien-Seminar, das Gerold Braun für seinen Juli-News- letter bei *sevenload* hochgeladen hat:.
http://www.geroldbraun.de/newsletter/juli08.html

Auch wenn wir keine klassischen cold caller sind: Übung und Lernen schaden nur selten.

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Montag, 21. Juli 2008
Firmenportrait


Ein Video der Firma Immoprofi-Zahedi aus Darmstadt.

Auch wenn professionelle Marketer die eine oder andere Verbesserung vorschlagen würden, ist es mE ein durchaus gelungener Versuch, sich zu präsentieren.

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Freitag, 18. Juli 2008
Blog-Kommentar
Wie antwortet man auf Vorwürfe, die im Internet auftauchen, Makler sollten auf Provision von Mieteinteressenten verzichten und sich diese vom Vermieter holen ? Auch könnten sie genauere Angaben (Adresse) angeben, denn schließlich täten Wohnungsgenossen- schaften das auch - und die bekämen für diesen Service noch nicht einmal Geld.

Wie reagiert man, wenn ein Kommentierender erklärt, er habe durch Verhandlungen den Makler zum Verzicht bewogen, u.a. durch den Hinweis auf ein angestrebtes "langfristiges Mieten".

Wir vermieten nicht mehr aber ein tapferes Streiten für die Sache könnte z. B. so aussehen:

Daß Makler dumm sind, mag sein aber offenbar müssen das dann auch Vermieter sein, weil sie "langfristig mieten" offenbar nicht in den Mietvertrag aufgenommen haben - sonst könnte @MeinVorredner ja nicht (angeblich) schon dreimal mit diesem Argument seine Wohnung gewechselt haben (es sei denn, er ist 65 und redet von seinen Erfahrungen seit den 70igern).

Verhandeln kann man immer.
Da aber schon 1848 Immobilienmakler auf die Idee gekommen sind, daß es absatzfördernd ist, nur von Vermietern Provision zu erheben, kann man davon ausgehen, daß im konkreten Fall "mgl.weise" die Vermieter davon nicht erbaut sind.

Wenn also ein Makler auf sog. Außenprovision (vom Mietinte- ressenten) verzichtet, dann nur, wenn er dem Vermieter klar machen kann, daß kein Anderer als @MeinVorredner die Wohnung haben will. Was "mgl.weise" etwas über die Attraktivität (Preis, Lage, Zustand) der Wohnung aussagt. ;-)

Hinweis:
Wohnungsgesellschaften veröffentlichen nicht die Adresse, "obwohl" sie keine Provision erhalten, sondern "weil" sie keine bekommen - da Makler nur im Erfolgsfall Courtage erhalten, müssen sie zunächst eine Vermittlung nachweisen, was bei Freigabe der Adresse "mgl.weise" schwer fällt. ;-)

... im übrigen werden Wohnungsgenossen- und -gesellschaften auf verschiedene Weise subventioniert bzw. nutzen die Mietein- nahmen, die bspw. der Kommune zustehen, sodaß de facto jede Vermietung einer Wohnung durch sie angesichts des vgl.weise gigantischen Personaleinsatzes "die Gesellschaft" etwas mehr kosten dürfte als Maklercourtage. Eine "Gesellschaft", die an vielen "Geschäftsfeldern" der Genossenschaften und Gesellschaften gar kein Interesse hat.

Im Kapitalismus, insbesondere was Makler betrifft, gibt es keine Kontrahierungspflicht. Niemand muß die Dienste eines Maklers in Anspruch; wenn er es tut, zahlt er er - eigentlich ganz einfach.

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