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Montag, 2. Juli 2007
Baugenehmigungen
derherold, 19:29h
Der Zentralverband deutsches Baugewerbes, meldet bei Baugenehmigungen für neue Wohngebäude ein historisches Tief für das erste Quartal.

Entscheidend hierfür ist die Reduzierung der Anträge von privaten Haushalten um zwei Drittel. Genehmigungen an Unternehmen für Nichtwohngebäude stützen die Gesamtentwicklung. Bei der öffentlichen Hand als Bauherr liegt das Genehmigungsvolumen erneut hinter die Vorjahresgröße zurück.
In Ostdeutschland blieb die Zahl der Genehmigungen für neue Wohngebäude in ähnlicher Größenordnung wie im Westen unter dem Wert des Vorjahres. Bei den Nichtwohngebäuden reduzierte sich das Genehmigungsvolumen sowohl hinsichtlich der öffentlichen Bauherren (- 33,0 %) als auch das der Unternehmer (- 9,5 %). Der Tiefbau setzt hier die Auftragsimpulse.
Foto: http://alm-studio.at/
Entscheidend hierfür ist die Reduzierung der Anträge von privaten Haushalten um zwei Drittel. Genehmigungen an Unternehmen für Nichtwohngebäude stützen die Gesamtentwicklung. Bei der öffentlichen Hand als Bauherr liegt das Genehmigungsvolumen erneut hinter die Vorjahresgröße zurück.
In Ostdeutschland blieb die Zahl der Genehmigungen für neue Wohngebäude in ähnlicher Größenordnung wie im Westen unter dem Wert des Vorjahres. Bei den Nichtwohngebäuden reduzierte sich das Genehmigungsvolumen sowohl hinsichtlich der öffentlichen Bauherren (- 33,0 %) als auch das der Unternehmer (- 9,5 %). Der Tiefbau setzt hier die Auftragsimpulse.
Foto: http://alm-studio.at/
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Freitag, 29. Juni 2007
Kritisches Blog
derherold, 15:37h
Ein Blog mit kritischen Aussagen zu den Web2.0-startups der US-Immobilienszene.
http://realestate20.wordpress.com/
Neben technischen Fragen werden folgende Kritikpunkte aufgelistet:
trulia -->siehe auch hier
Trulia braucht die *Listings* der Maklerbüros. Bringt der Makler sich dadurch in Abhängigkeit ?
Oder, wie es ein Kommentierender formulierte:
"As soon as brokers hooked on Trulia crack the price of the drug will go up." Nachtigall, ick hör´ Dir trapsen. ;)
Zillow -->siehe auch hier
Das "Spannen" nach des Nachbars Haus, bzw. nach Kaufpreisen, die in den Sprachgebrauch eingegangenen sog. "Zestimates", ist natürlich ein Marketing-Hit. Einreden gibt es gegen die tatsächliche(!) Möglichkeit, vergleichbare Preise vorzustellen: die geringe Datenmenge und nicht vergleichbare Merkmale machen "Preisvergleiche" zweifelhaft.
Redfin -->siehe auch demnächst ;)
Es wird gezweifelt, on *Redfin* in der Lage ist, profitabel zu arbeiten. Zu geringe Resonanz von anbietenden Verkäufern könnte die Kalkulation verhageln: wenige Angebote + geringe Margen = kein Gewinn.
Jetzt gibt der (anonyme) Bloggie offenbar auf. Schade. ;(
Demnächst: wie versprochen, meine Gedanken zu redfin
http://realestate20.wordpress.com/
Neben technischen Fragen werden folgende Kritikpunkte aufgelistet:
trulia -->siehe auch hier
Trulia braucht die *Listings* der Maklerbüros. Bringt der Makler sich dadurch in Abhängigkeit ?
Oder, wie es ein Kommentierender formulierte:
"As soon as brokers hooked on Trulia crack the price of the drug will go up." Nachtigall, ick hör´ Dir trapsen. ;)
Zillow -->siehe auch hier
Das "Spannen" nach des Nachbars Haus, bzw. nach Kaufpreisen, die in den Sprachgebrauch eingegangenen sog. "Zestimates", ist natürlich ein Marketing-Hit. Einreden gibt es gegen die tatsächliche(!) Möglichkeit, vergleichbare Preise vorzustellen: die geringe Datenmenge und nicht vergleichbare Merkmale machen "Preisvergleiche" zweifelhaft.
Redfin -->siehe auch demnächst ;)
Es wird gezweifelt, on *Redfin* in der Lage ist, profitabel zu arbeiten. Zu geringe Resonanz von anbietenden Verkäufern könnte die Kalkulation verhageln: wenige Angebote + geringe Margen = kein Gewinn.
Jetzt gibt der (anonyme) Bloggie offenbar auf. Schade. ;(
Demnächst: wie versprochen, meine Gedanken zu redfin
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Verkauf zweier Einfamilienhäuser
derherold, 12:38h
Wir haben für eine im bayrischen Raum befindliche Sparkasse 2 freistehende Einfamilienhäuser verkauft.
Schwierigkeiten lagen für dieses Kreditinstitut nicht nur in den ca. 500 km Entfernung. Sie hatten beide Einfamilienhäuser angesteigert, nachdem von ihnen ein Bauträger finanziert wurde, der nicht in der Lage war, das Bauprojekt, das ingesamt 5 Häuser umfaßte, fertigzustellen.

Nicht fertiggestellt heißt in diesem konkreten Fall, daß bei beiden Häuser noch etliche Baumaßnahmen über die nicht unüblichen Eigenleistungen in Form von Maler- und Fliesenlegerarbeiten hinaus zu erbringen waren. Volumen der Restarbeiten: wahrscheinlich 30 - 40.000 Euro.
Nun will ich nicht über die rechtlichen Schwrerigkeiten des sog. "steckengebliebenen Baus" referieren.
Nicht jeder Makler, nicht jedes Maklerbüro ist in der Lage, erschöpfend und professionell Aussagen über Bauzustand und Kosten für die weitere Fertigstellung zu geben.
Wir haben zwei Vermarktungsschienen gewählt:
a) der Verkauf direkt an Interessenten, die mit eigenem Konzept und selbst beauftragten Baunternehmen die Fertigstellung übernehmen,
b) das Einschaltung eines "Baubetreuers", der mit einem (seiner) Kunden die Fertigstellung auf dessen Rechnung durchführt.
Bei der Variante b) kommt das zur Geltung, was man auch als Selling Team bezeichnen könnte: der Einsatz mehrerer Fachleute (aus verschiedenen) Firmen, die in der Gesamtleistung für die Vermarktung Sorge tragen.
Ich halte recht viel von diesem Konzept. Natürlich schmälert dies den eigenen möglichen Umsatz aber ich bin glasklar dafür, Interessenten den bestmöglichen Service anzubieten: sie sollen sollen sich nicht mit minderguten Beratungsleistungen zufrieden geben.
Hierbei kommen dann externe Experten ins Boot, bspw. für Finan-zierungsfragen, Versicherung und auszführende Bauleistungen. Dies natürlich nur optional. Wir "vermitteln" keine Versicherungen o.ä. Leistungen - mir ist es am liebsten, wenn Kunden hier eigene Experten und Kontakte einsetzen.
Foto: http://alm-studio.at/
Schwierigkeiten lagen für dieses Kreditinstitut nicht nur in den ca. 500 km Entfernung. Sie hatten beide Einfamilienhäuser angesteigert, nachdem von ihnen ein Bauträger finanziert wurde, der nicht in der Lage war, das Bauprojekt, das ingesamt 5 Häuser umfaßte, fertigzustellen.
Nicht fertiggestellt heißt in diesem konkreten Fall, daß bei beiden Häuser noch etliche Baumaßnahmen über die nicht unüblichen Eigenleistungen in Form von Maler- und Fliesenlegerarbeiten hinaus zu erbringen waren. Volumen der Restarbeiten: wahrscheinlich 30 - 40.000 Euro.
Nun will ich nicht über die rechtlichen Schwrerigkeiten des sog. "steckengebliebenen Baus" referieren.
Nicht jeder Makler, nicht jedes Maklerbüro ist in der Lage, erschöpfend und professionell Aussagen über Bauzustand und Kosten für die weitere Fertigstellung zu geben.
Wir haben zwei Vermarktungsschienen gewählt:
a) der Verkauf direkt an Interessenten, die mit eigenem Konzept und selbst beauftragten Baunternehmen die Fertigstellung übernehmen,
b) das Einschaltung eines "Baubetreuers", der mit einem (seiner) Kunden die Fertigstellung auf dessen Rechnung durchführt.
Bei der Variante b) kommt das zur Geltung, was man auch als Selling Team bezeichnen könnte: der Einsatz mehrerer Fachleute (aus verschiedenen) Firmen, die in der Gesamtleistung für die Vermarktung Sorge tragen.
Ich halte recht viel von diesem Konzept. Natürlich schmälert dies den eigenen möglichen Umsatz aber ich bin glasklar dafür, Interessenten den bestmöglichen Service anzubieten: sie sollen sollen sich nicht mit minderguten Beratungsleistungen zufrieden geben.
Hierbei kommen dann externe Experten ins Boot, bspw. für Finan-zierungsfragen, Versicherung und auszführende Bauleistungen. Dies natürlich nur optional. Wir "vermitteln" keine Versicherungen o.ä. Leistungen - mir ist es am liebsten, wenn Kunden hier eigene Experten und Kontakte einsetzen.
Foto: http://alm-studio.at/
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Dienstag, 26. Juni 2007
Ost-Immobilien: Plusminus
derherold, 23:54h
Heute gibt es bei der ARD um 21:50 Uhr eine Plusminus-Sendung, bei der auch ein Beitrag über sog. Ost-Immobilien gezeigt werden soll.
Bericht:
Es wurde von Verkäufen von Eigentumswohnungen in Leipzig (insbesondere -Plagwitz) berichtet. Wohnungen seien nicht vermietet, für 160.000 Euro erworbene Wohnungen nur noch 30-40.000 wert. Mit geringen mtl. Unterdeckungen würden Interessenten zum Kauf bewogen. Man sprach davon, daß diese "geködert", ja "hinter das Licht geführt" worden seien; es war von korrupten Banken und Notaren die Rede.
Meine Meinung
Zu den konkreten Fällen, Firmen, Wohnungen, Preisen kann ich nichts sagen.
Was mir an dem plusminus-Bericht mißfallen hat ist, daß nicht konkret die Problemfelder benannt wurden:
1. Welche "Steuervorteile" sind so relevant.?
2. Warum "Ost-Immobilien" ?
Ich könnte dazu was sagen aber hier hätte der Bericht mehr bringen müssen.
3. Bei einer Spanne von Verkaufspreis = 160.000 zu 40.000 Euro Wiederverkaufswert kann dies nicht allein auf "schlechte Vermietbarkeit" zurückzuführen sein, sondern wohl (auch) auf mangelhafte Sanierung: das ist aber ein anderer Stiefel und hätte dann erläutert werden sollen.
4. Korrupte Banken ? Weiß ich nicht ... auf jeden Fall wohl "dumme Banken". Daß in Zeiten von Basel II noch Immobilien finanziert werden, deren Kredite reihenweise"hops" gehen sollen, wundert mich. Haben alle Erwerber so gute Sicherheiten, Bonität (z.B. Einkommen), daß sie rd. 100.000 Euro zuschießen können ?
5. Korrupte Notare ? Mafia ? (wie bei plusminus gesagt)
Da müßte aber dann mehr dargestellt werden.
6. Leipzig-Plagwitz Ich nenne mich jetzt mal "Plagwitz-Experte": Freunde der italienischen Oper, Ihr müßt Euch auch mal die Lage anschauen, die leerstehenden Wohnungen. Wer "mal eben" mehr als 100.000 Euro ausgibt, sollte sich schon ein bißchen kümmern.
Meine Meinung
Eine Immobilie die sich nur durch Steuervorteile rechnet, ist eine Sch...-Immobilie. Wer als "Investor" auftreten will, muß auch "prüfen". Dann von "Druck" des Verkäufers zu reden, der die `einmalige Gelegenheit´ angepriesen habe, reicht als *Entschuldigung* nicht aus.
P.S. Ich verstünde (wenn "alles" stimmt, was dargestellt wurde) auch den Bauträger, Vertrieb nicht: mit Immobilien, die kaum, wenig oder "überhaupt nicht" vermietet werden können, holt man sich doch die Pest (und Fernsehsender) an den Hals. Ich habe dafür kein Verständnis !
Unser Spezial-Blog
http://www.ostimmobilien.blogspot.com
Bericht:
Es wurde von Verkäufen von Eigentumswohnungen in Leipzig (insbesondere -Plagwitz) berichtet. Wohnungen seien nicht vermietet, für 160.000 Euro erworbene Wohnungen nur noch 30-40.000 wert. Mit geringen mtl. Unterdeckungen würden Interessenten zum Kauf bewogen. Man sprach davon, daß diese "geködert", ja "hinter das Licht geführt" worden seien; es war von korrupten Banken und Notaren die Rede.
Meine Meinung
Zu den konkreten Fällen, Firmen, Wohnungen, Preisen kann ich nichts sagen.
Was mir an dem plusminus-Bericht mißfallen hat ist, daß nicht konkret die Problemfelder benannt wurden:
1. Welche "Steuervorteile" sind so relevant.?
2. Warum "Ost-Immobilien" ?
Ich könnte dazu was sagen aber hier hätte der Bericht mehr bringen müssen.
3. Bei einer Spanne von Verkaufspreis = 160.000 zu 40.000 Euro Wiederverkaufswert kann dies nicht allein auf "schlechte Vermietbarkeit" zurückzuführen sein, sondern wohl (auch) auf mangelhafte Sanierung: das ist aber ein anderer Stiefel und hätte dann erläutert werden sollen.
4. Korrupte Banken ? Weiß ich nicht ... auf jeden Fall wohl "dumme Banken". Daß in Zeiten von Basel II noch Immobilien finanziert werden, deren Kredite reihenweise"hops" gehen sollen, wundert mich. Haben alle Erwerber so gute Sicherheiten, Bonität (z.B. Einkommen), daß sie rd. 100.000 Euro zuschießen können ?
5. Korrupte Notare ? Mafia ? (wie bei plusminus gesagt)
Da müßte aber dann mehr dargestellt werden.
6. Leipzig-Plagwitz Ich nenne mich jetzt mal "Plagwitz-Experte": Freunde der italienischen Oper, Ihr müßt Euch auch mal die Lage anschauen, die leerstehenden Wohnungen. Wer "mal eben" mehr als 100.000 Euro ausgibt, sollte sich schon ein bißchen kümmern.
Meine Meinung
Eine Immobilie die sich nur durch Steuervorteile rechnet, ist eine Sch...-Immobilie. Wer als "Investor" auftreten will, muß auch "prüfen". Dann von "Druck" des Verkäufers zu reden, der die `einmalige Gelegenheit´ angepriesen habe, reicht als *Entschuldigung* nicht aus.
P.S. Ich verstünde (wenn "alles" stimmt, was dargestellt wurde) auch den Bauträger, Vertrieb nicht: mit Immobilien, die kaum, wenig oder "überhaupt nicht" vermietet werden können, holt man sich doch die Pest (und Fernsehsender) an den Hals. Ich habe dafür kein Verständnis !
Unser Spezial-Blog
http://www.ostimmobilien.blogspot.com
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