Montag, 1. Dezember 2008
Hausbauer und Filmproduzent


Es gibt Stimmen, die sagen, daß "Hausbauer", d.h. Anbieter von Typenhäusern, die idealen Nachfrager von Immobilien-Videos seien.

So könnte mit ein, zwei Muster-Videos auf die eigene Stärken, das eigene Angebot aufmerksam gemacht werden. Da man nicht pro- jekt- oder standortabhängig anbietet, wäre eine schnelle Amortisa- tion der Produktionskosten wahrscheinlich.

Dieser Gedanke ist bestechend. Wir wollen auch gar nicht Kritik an dem Video ausüben - so sieht das Werk eines Anbieters aus Wup- pertal aus.

Ich erlaube mir allerdings die Frage, ob es nicht genügend freischaffende Film- und Videoschaffende und Mediengestalter gibt.

P.S. Was für Hausanbieter gilt, wäre mE auch für die meisten kleinen Bauträger denkbar.

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Ich will es mal so ausdrücken:
Über 78 Prozent der Suchenden wollen eine ausführliche textuelle Beschreibung. Doch die alleine reicht nicht. 62,2 % aller befragten Suchenden wollen viele Bilder zum Objekt. 1/3 der Befragten wollten Videos von innen und außen. (Fittkau & Maas, Befragung und Zahlen von 2002)

Somit sollte also jeder zu solchen Hilfsmitteln greifen. Ein einfaches Produkt, um etwas ähnliches darzustellen wie oben gezeigt, wäre die Foto Story von Microsoft (kostenlos).

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Die Frage ist natürlich, ob Kunden immer das kriegen, was sie wollen ...

Ich meine das gar nicht abwertend, sondern im realexistierenden Sinn: Immobilie schlägt Exposé. Solange sich die bessere Kommunikation/Präsentation nicht in Markterfolgen niederschlägt - oder das für den einzelnen Maklern kaum spürbar wird - wird der Aufwand gescheut.

Man darf allerdings einräumen, das die bisherigen Anstrengungen unserer Branche sind, bessere Verkaufsunterlagen (iwS) zur Verfügung zu stellen, überraschend gering sind.

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Alle Kunden sagen, daß sie gerne ausführliche Exposees,viele Bilder und am besten Videos über haus und Grundstück hätten.

Am liebsten hätte man auch die Adresse. ;)

Natürlcih sollte man nicht rumschlampen aber kein Expose verkauft ein Objekt - das machen lage und Preis.

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Da man *räusper* Immobilien auch ohne Exposé vermitteln kann, ist diese Aussage nicht falsch.

Ich glaube, daß die Form der Präsentation eher zur Image-Bildung beiträgt ... und vielleicht eher im Ein- als im Verkauf nützlich ist.

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Wie jetzt... arbeiten ohne Alleinauftrag? ;)

http://maklersupport.digmatech.de/2008/tipps-tricks/objekte-besser-vermarkten-immobilien-richtig-praesentieren-teil-1/
Ein wenig mehr zum Thema "Präsentation"

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Natürlich kann man auch ohne Auftrag ... äh... Allein-Auftrag verkaufen. ;-)

Aber man darf nicht vergessen, daß das Exposé nur ein Hilfsmittel ist. Ist der Kontakt bereits durch Zeitungsannonce, Verkaufsschild, etc. zustandegekommen, dann ist - insbeson- dere nach durchgeführter Besichtigung - das Exposé nur noch von sekundärer Bedeutung.

Auch wenn das viele Wohlmeinende, Interessenten, Werbeleute nicht gerne hören mögen:
Zu viele Details in einer Präsentation sind dem Verkauf nicht unbedingt förderlich. Das gehört zu den ultimativen Wahrheiten beim Immobilienverkauf.

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