Freitag, 10. Februar 2012
Robo signings
Man hat in hiesigen westlichen Staaten zuweilen den Eindruck, daß es den Rechtsstaat auf Zuruf gibt ... oder eben nicht.

Die Verhandlung um die sog. "robo signings" lesen sich eher wie eine Mischung aus Ablaßhandel und Inszenierung: "Der Staat" sucht die Hexe, die das Vieh krank gemacht hat.

Es ist doch auffällig, daß nicht etwa an die Betroffenen(?) Geld ausgezahlt wird, sondern an den Staat bzw. US-Bundesstaaten.

Hierzu: http://tinyurl.com/6rcasqv

Schön die Beschreibung der Washington Post:
"... without particular evidence that they were “victims” of robo-signing or anything else...". Justiz "... in a case of rampant, but essentially victimless, alleged law-breaking ..."

Herzig die Süddeutsche: "Mehr als eine Million Amerikaner sollen mit dem Geld davor bewahrt werden, per Zwangsräumung aus ihren Häusern geworfen zu werden.
Also eben kein victims - schon gar nicht von robo signings.

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